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Mallorca ist eine wunderschöne Insel, die wir unbedingt auf eigene Faust erkunden wollten. Daher haben wir uns in Palma ein Auto gemietet und starteten dort unseren Mallorca Roadtrip. Mallorca ist von überschaubarer Größe und eignet sich daher hervorragend für einen Roadtrip, da man nicht stundenlang zum nächsten Ziel fahren muss. In diesem Beitrag findest du unsere Reiseroute, zusammen mit vielen weiteren Tipps und Informationen, die dir bei der Planung deines eigenen Mallorca-Roadtrips helfen sollen.

Geschichtlich ist diese Insel wohl als gebeutelt zu beschreiben. Episoden von Kriegen, Nöten und Piraterie beschreiben die Jahre bis ins 18. Jahrhundert. Es sind noch heute Spuren der Mauren zu erkennen und die formschönen Wachtürme sind auch Zeugen von unfriedlichen Zeiten. Das Mallorca, touristisch und friedlich, wie es heute ist geht auf ca. 1950 zurück. Der Diktator Francisco Franco ging – der Tourismus blieb.

In unserem Augen ist es relativ einfach dem Massentourismus zu entfliehen, vor allem wenn man flexibel und auch mobil ist. Dieser konzentriert sich im Wesentlichen auf die Strände von Palma. 30 Autominuten, egal in welche Richtung, bedeuten Ruhe. Es ist sicher ratsam die Hochsaison von Juli und August zu meiden – nicht nur wegen der Anzahl der Touristen, auch sind die Temperaturen viel erträglicher. Wir waren im Juni unterwegs und konnten zu unserer Überraschung sehr einfach einsame Strände finden. Im Kontrast dazu jedoch auch völlig überfüllte Sundowner-Fotospots – Stichwort: Instatourismus. 

BUCHEMPFEHLUNGEN

für deine Reise nach Mallorca

Unsere Route – Roadtrip Mallorca

Wir haben bei unserem Mallorca Roadtrip die Insel im Uhrzeigersinn umrundet. Unser Mietauto haben wir über billiger-mietwagen.de. gebucht. Die Kosten für das Auto betrugen € 133,- für 6 Tage. Das erste Mal haben wir uns dazu entschieden, das Rundum-Sorglos Paket für einen Aufpreis von € 40,- zu nehmen. Darüber waren wir im Nachhinein sehr froh – dazu später noch mehr. Gestartet sind wir in Palma, weiter über die Westküste in den Norden und über das Cap de Formentor wieder nach Süden.

Palma de Mallorca – Eine Stadt mit Flair

Der erste Abend bescherte uns wirkliche Urlaubsgefühle: Warme Luft, spätes Essen und ein nächtlicher Spaziergang durch die Gassen von Palma. Unser erstes Ziel war die prunkvolle Kathedrale von Palma. Sie hat einen ganz besonderen Platz in der Stadt, ihre Schönheit ist beispiellos und gilt als eine der besten Errungenschaften der katalanischen Gotik im Mittelmeerraum. Sie wird von den Einheimischen kurz „La Seu“ genannt, was übersetzt „der Bischofssitz“ bedeutet.

Die besten Plätze zum Schlafen in Palma:

„Low“ Budget: Palma Port HostelEl Josemaria Hostel

Mittelklasse: Casa CatalinaBordoy Continental

Luxus: Nakar HotelConvent de la Missio

Für Fotofans ist die Kathedrale vor allem in der Abendstimmung ein tolles Motiv und auch wir probierten uns mit der Langzeitbelichtung aus.

Kathedrale von Palma de Mallorca

Aber auch tagsüber können wir einen Besuch der Kathedrale empfehlen. In ihrem Inneren werden viele wertvolle Stücke aufbewahrt, wie z.B. das Tintenfass des Bischofs Jacint Dalmau, eine Kirchenorgel, die ebenfalls als eine der bedeutendsten Spaniens gilt und viele Grabsteine und Grabplatten. Sie wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und wurde über mehr als zwei Jahrhunderte erbaut. Der Eintritt kostet  € 8,- und kann von Montag bis Samstag zwischen 10:00 und 14:15 besichtigt werden.

Neben der Kathedrale befindet sich der Königsgarten, durch den wir spazierten. Gleich daneben ist der Königspalast. Die Fahne war gehisst, was offenbar bedeutete, dass der König anwesend war. Wir bemerkten auch eine hohe Polizeipräsenz und emsig wurde alles gereinigt, was ein weiteres Indiz bei 30°C und Sonnenschein ist. Wir schlenderten auch zum Hafen und bestaunten die schönen Yachten.

Destiny am Yachthafen von Palma Statue, Fontäne und Kathedrale von Palma

029-Mallorca-Roadtrip
Garden of the cathedral de Palma de Mallorca

La Trapa – Unserer erster Ausflug auf der Insel

 

Unsere Entscheidung zum ersten Hotel war keine der besten. Glücklich war, dass eben doch noch Nebensaison war und daher Illetes noch überschaubar war. Somit können wir als ersten Tipp folgendes weitegerben: Wenn du auf der Suche nach dem Land und nicht den Touristen bist, meide wirklich alle Unterkünfte in 30 Minuten Abstand zum Playa de Palma. Tragisch war das auch nicht, denn der Mallorca Roadtrip beinhaltet ja auch ein Auto. Mit einer 15 minütigen Fahrt wieder Ruhe gefunden wurde. 

Unsere erste Wanderung auf unserem Mallorca Roadtrip ging von Sant Elm zu La Trapa, einem verlassenen Kloster im Westen der Insel. Als Fotografen kamen wir nicht ganz zufällig auf diesen Ausflug, denn ganz in der Nähe steht ein verlassenen Haus an der Klippe und dort geht die Sonne im Sommer im passenden Winkel unter. Diese Fotos haben uns an unseren Fähigkeiten zweifeln lassen. Ohne HDR war es tatsächlich für uns nicht möglich, gute Belichtungen zu schaffen. Die Anschaffung eines Verlauffilters für die Kamera wird wahrscheinlicher…

Torre de Cala en Basset - HDR Aufnahme 

Panorama Torre de Cala en Basset

Sonnenuntergang bei Dragonera auf Mallorca

Sonnen verschwindet im Meer bei Dragonera

Wenn auch du lernen möchtest, wie man den Sonnenuntergang fotografiert, kannst du hier nachlesen.

Mallorca Roadtrip – Die Diebe und der General 

Am nächsten Tag haben wir uns für eine Küstenwanderung in der Nähe von Banyalbufar entschieden. Genauer gesagt: La Volta des General. Dabei spaziert man entlang der Küste bei steilen Wänden und weißen Felsen vorbei. Beim Meer angekommen gibt es genug Optionen einen friedlichen Platz zu finden. In das Handgepäck hat auch eine Taucherbrille und ein Schnorchel gepasst. Das erste Mal für Wok seit über einem Jahrzehnt, was auch die Schnappatmung am Anfang erklärt ;).

Zurück beim Auto ist uns in unserem Urlaubs-Flow noch nichts besonderes aufgefallen. Nach dem gemütlich Start vom Parkplatz in den lauen Abend kamen nur ganz wenige Zweifel, als sich das Fenster nicht mehr schließen lies. Der mallorquinische Abend war sowieso warm und daher machte das Fahren mit offenem Fenster auch nichts. Das Fenster ließ sich bis auf 3 cm schließen und im Auto war auch nichts (mehr) und so wurde es sorglos wieder abgestellt.

Sundowning mit der Crowd – Son Marroig

Für den  Abend haben wir uns wieder eine Sundowner-Location ausgesucht: Son Marroig. Wie man das wirklich ausspricht sind wir uns nicht sicher, aber unsere Vermutung ist Son Marrotsch. Dort findet sich das Anwesen von Erzherzog Ludwig Salvator und eine Villa, die Michael Douglas gekauft hat. Leider war bei uns das Herrenhaus schon geschlossen und so richtete sich der Fokus auf den Felsen mit dem Loch in der Mitte. 

Am Nachmittag herrschte beim Cafè beim Parkplatz ganz wenig Betrieb. Wir wanderten also runter zum Meer (260 Höhenmeter) und stiegen zum Sonnenuntergang wieder auf. Am Weg lagen einige Plätze, die sich zum Fotografieren eigneten, jedoch wollten wir nach dem Sonnenuntergang nicht mehr allzu weit zum Auto haben. 

Wir hätten skeptischer sein können, als uns ca. 30 Menschen begegneten, die nach unten gingen. Oben angekommen war Feuer am Dach. Hundertschaften mit tausenden Handies, Gesichtsausdrücke die nicht näher beschrieben werden wollen (Insta-Bitching (geschlechtsneutral)) und absolut kein Verständnis dafür auch nur ein paar Zentimeter Platz zu machen.

Stiegen führen zum Strand

Sonnenuntergang Son Marroig

 

Der Norden der Insel – Sòller

Der dritte Morgen brachte neben einem Völlegefühl vom Frühstücksbuffet auch die Erklärung des Autofensters. Jemand hat am Vortag beim General die Karre mit Brecheisen o.ä. geknackt und Tür und Rahmen waren beschädigt. Nun ja, ist halt so. Ist eh versichert. Dadurch lassen wir uns unseren Mallorca Roadtrip sicher nicht vermiesen. 

In Sòller musste nach telefonischer Abklärung die Guardia Civil aufgesucht werden. Nie hätten wir mit so freundlichen Polizisten gerechnet. Unser spanisch unterirdisch schlecht, ihr englisch not the yellow from the egg und doch wurde mit einem Lächeln ein Bericht für die Versicherung erstellt. Leider wurden neben etwas Kleingeld auch Woks geliebtes Sigma 16mm Objektiv geklaut. 

Dadurch wurden zwar rund 2 Stunden an Zeit verloren, aber an der Stimmung ruckelte es auch nur ein bisschen. Im Anschluss haben wir uns Sòller angesehen, machten Jagd auf die Eisenbahn vor der großen Kirche (Das Foto muss man offenbar gemacht haben) und schlürften Cafè im feinen Ambiente.

Mallorca Roadtrip – Deià und Port de Sòller

Unser nächstes Hotel haben wir in Port de Sòller gebucht, auch mit der Hoffnung für eine feine Strandparty zur Johannisnacht. Ein Memo an uns selbst: Checke immer die Parkmöglichkeiten bei der Hotelbuchung. Also erreichten wir Port de Sòller mit dem Wunsch ans Universum, dass ein Parkplatz frei sein möge. Wir hatten Glück uns das erste Mal war es von Vorteil, dass das Auto minimal höher liegt. 

Auf einem Mallorca Roadtrip darf die Besichtigung der Stadt Deià eigentlich nicht fehlen. Mittelalterlich und anscheinend von Touristen völlig überrannt. Bei uns herrschte Stille, fast schon gespenstisch. Der Strand war wegen Corona und der Johannisnacht gesperrt und im Dorf selbst war auch nichts los. So konnten wir ein bisschen Fotografieren und die Seele baumeln lassen. 

Den restlichen Abend verbrachten wir in Port de Sòller und genossen es, zum Sonnenuntergang schon in der richtigen Stadt zu sein. Die Johannisnacht wurde nur sehr ruhig gefeiert. Ein paar Kerzen und ein paar Decken am Strand. Zu jeder Kerze ca. 1 Polizist, wobei jeder einzelne absolut sympathisch und nett war. Die Blicke bezogen sich meistens auf das Verletzen der Tragepflicht von Masken. Es wurde, soweit wir es mitbekamen, kein einziger gestraft und jeder folgte der Aufforderung.

Hoteloptionen in Port de Sòller

„Low“ Budget: Hotel Citric, Hotel Marina

Mittelklasse: Eden Soller, Los Geranios

Luxus: Jumeirah, Hotel Esplendido

Deia

Sonnenuntergang in Porto Sòller

Panorama Porto Sòller Der Mond geht auf in Port Sòller 

Paddeln, Sa Calobra – Mallorca Roadtrip

Der Wok paddelt einfach gerne und so wurde ein Kayak ausgeliehen. Von Port de Sòller ist die Route ziemlich klar vorgegeben und wirklich spannend zum paddeln. Ein einsamer Strand wurde gefunden, geschnorchelt und eine unnötige Begegnung von Destiny mit einer Qualle konnte leider nicht vermieden werden. Der Wind frischte weiter auf, was zu erhöhten Wellen führte. Der Weg zurück wurde somit spannend, aber auch noch sehr gut und schnell bewältigbar.

Wok am Paddeln auf Mallorca

Dieser Tag war damit noch lange nicht erledigt. Es hat einige Vorteile, dass es rund 15 Stunden lang hell ist. Also ging der nächste Stopp nach Sa Calobra. Die Fahrt dorthin ist wirklich bildhaft und mit etwas Glück gewöhnt man sich an die knapp bemessenen Straßen bergab. Der Wok jammerte zu Beginn noch, wie gerne er jetzt den gebuchten Fiat 500 hätte und Destiny hielt mehrfach die Luft an. Der Gedanke: Die Karre ist eh schon beschädigt half dabei mehrfach unnötig zu bremsen 🙂

In Sa Calobra sollte man entweder früh oder etwas später auftauchen. Der gebührenpflichtige Parkplatz ist schnell voll und andere Optionen gibt es nicht. Der Straßenrand ist im Wesentlichen die Straße und da passt manchmal gar nichts hin. Belohnt wird man mit einem wahnsinnig schönen Tal und Bach, der in das Meer mündet. Der Torrent de Pareis. 

Anfangs haben wir noch darüber nachgedacht, die Wanderung entlang des Baches, also das ganze Tal, zu machen. Glücklicherweise entschieden wir uns dagegen. Ohne Dry-Bags hätten wir da keinen Auftrag gehabt.

Serpentinen auf dem Weg nach Sa Calobra 

Die Bucht von Sa Calobra Destiny balanciert über Steine am Torrent de Pareis Die Sonne scheint durch die brechende Welle auf Sa Calobra 

Die Bucht vom Torrent de Pareis

Ein Baum steht im Abendlicht auf Sa Calobra

 

Cap der Formentor

Das Cap der Formentor ist wirklich ein Magnet für Touristen. Deshalb ist auch die Straße von Juni bis September zwischen 10:00 und 19:00 für private Fahrzeuge gesperrt. Dafür gibt es einen Bus der recht häufig fährt. Für unsere Foto-Idee kam das leider nicht in Frage, da diese auch Lichtspuren von Autos beinhaltete. Also fuhren wir gemütlich nachdem wir in Sa Calobra waren noch zum Cap de Formentor. 

Am Aussichtspunkt war wieder mal die Hölle los, jedoch wesentlich gesitteter als bei Son Marroig. Wir nutzten wieder die Höhe des Autos und parkten es zur Hälfte in den Straßengraben, wie einige andere auch. Gewöhnlich Parkplätze waren schon mehrfach besetzt. So genossen wir den Sonnenuntergang mit Blick auf die warm beleuchteten, steilen Felsen.

Sonnenuntergang am Cap de Formentor Die Sonne verschwindet im Meer am Cap de Formentor

Um unserem Mallorca Roadtrip die Ehre zu erweisen, fuhren wir noch weiter zum wirklich letzten Punkt der Insel. Eine sich schlängelnde Straße, ein Stativ und eine Kamera – Das muss doch was werden. Zur blauen Stunde wurde Destiny aus dem Auto und allein gelassen. Neuland ist es auch für uns, so eine Langzeitbelichtung mit Autolichtern. Die Umkehrmöglichkeiten waren wieder nicht so besonders beschaffen, und so funktionierte der erste Versuch, unserer Meinung nach, sehr gut.

Lichterspuren zum Cap der Formentor

Nach unserer Ankunft in Port de Sòller war es schon schwierig noch etwas zum Essen zu finden. Fortuna war uns wie meistens hold und wir mussten nicht hungrig ins Bett.

Mallorca Roadtrip – Der Südosten des Eilands

Der Südosten des Landes ist landschaftlich schon etwas anders. Aus schroffem Stein wird teilweise Sand und spricht so sicherlich mehr die Fraktion der Sonnenanbeter an. Es gibt unzählige Calas die zum Baden einladen. An manchen ist mehr und bei anderen ist weniger los. Um ein paar zu nennen: Cala Ferrara, Cala d’Or (Auch ein Dorf), Cala Figuera und Cala Marmols. Wie bei vielen Stränden gilt: Jede Minute Gehzeit verringert die Anzahl der Personen.

Blaues Wasser auf Mallorca

Bei diesem Urlaub hatten wir bislang noch nicht wirklich viel relaxt und so kamen uns die letzten Tage auf der Insel wirklich gelegen.  Mit dem letzten Hotel in Portocolom (Portomar Appartments) hatten wir großes Glück. Das Haus war noch nicht zu 100% vom Umbau fertig und dementsprechend war auch nicht so viel los. Strandliegen waren en masse zu haben und so konnten wir einfach entspannen – zumindest für ein paar Stunden. Wir sind beide nicht die Typen, die tagelang einfach herumliegen können, wenn wir die Gegend nicht kennen. Also schauten wir uns noch ein paar Strände an, fotografierten bekannte Spots und genossen einfach die Zeit zu zweit.

Wenn du in Portocolom unterwegs bist und gern naturbedacht essen gehst, können wir das Organic wärmstens empfehlen. Der Tinto der Verano war beeindruckend 🙂

Andere Hoteloptionen in Portocolom

„Low“ Budget: Hostal HPC, Pierre & Vacances

Mittelklasse: JS Cape Colom, Agroturisme Ca’n Gaia

Ferienhaus: Casa can Alou

Mallorca Roadtrip - Destiny mit Cocktail
Fruit Bowl

Unsere letzte Fotolocation war es Pontàs. Ein beeindruckender, freistehender Felsbogen im Meer. Berühmt einerseits für sein Aussehen und andererseits als Deep-Water-Solo Location. Wie viele Wiederholungen der Kletterroute wirklich stattgefunden haben ist uns nicht bekannt, aber mehr als eine Hand voll werden es nicht sein. Für die Interessierten gibt es hier ein Video von Chris Sharma. 

Unser Auftrag ist das nicht. Auch keine der anderen leichteren Routen auf diesen Bogen. Wir waren ja zum Fotografieren hier. Nach langer Zeit fanden wir endlich wieder eine super Chance für schöne Paarfotos von uns selbst. So projektierten wir mit dem Selbstauslöser und dem Stativ herum und sind total happy mit unserem Bildern. Eines davon werden wir sogar in Acrylglas bestellen. Der Bogen es Pontàs lieferte auch noch ab und wir leuchteten wiedermal 2 1/2 Minuten in den blauen Himmel des Abends.

 

Es Pontas mit Wok und Destiny im Abendlicht 

Es Pontas in der blauen Stunde

Autofahren auf Mallorca

Mit dem Mietauto in Mallorca unterwegs zu sein ist eine wirklich super Idee. Die Infrastruktur ist sehr gut ausgebaut und die Straßen sind in einem sehr guten Zustand.

Je nach Region, in der man fährt, variiert die Straßenbreite und die Anzahl der Kurven. Im Norden des Landes sollte man sich entspannen und den Blick nach vorne richten, denn die Straßen sind schmal und die modernen Autos sind eher breit. Der Einheimische kristallisiert sich schnell aus der Masse heraus. Rücksichtslos ist eine mögliche Beschreibung, aber wenn man den ganzen Sommer von teilweisen ängstlichen Touristen gebremst wird, ist die Reaktion auch teilweise nachvollziehbar.

Bei jedem Stopp sollte man wirklich alle Wertgegenstände aus dem Auto mitnehmen. Nach unserem Besuch bei der Guardia Civil wurde das Aufbrechen von Autos als Alltagsgeschichte genannt.

Parken auf Mallorca war für uns kein Problem. Es gibt Kurzparkzonen, Parkverbote und gratis Parkplätze. Gekennzeichnet werden diese über einen farbigen Strich auf der Straße: Weiß – Gratis, Blau – Zahlungspflichtig und Gelb – Parkverbot.

Fazit zum Mallorca Roadtrip

Diese Urlaubsreise war wunderbar und holte uns super schnell aus dem (Corona-) Alltag. Die Natur hat atemberaubende Seiten und den Touristen zu entfliehen ist einfacher als angenommen. Wir sind der Meinung, dass fast jeder in Mallorca auf seine Kosten kommen kann. Durch den Tourismus ist die Infrastruktur auf der Insel super ausgebaut. Für uns war es eine wundervolle Woche!

An- und Abreisemodalitäten – Mallorca Roadtrip

Wir wissen nicht wie sich die Vorgaben ändern werden und daher beschreiben wir das Prozedere vom 20. bis 27.6. 2021.

Für die Einreise nach Spanien war folgendes nötig:

– Negativer Covid Test (48h Antigen, 72h PCR, Selbsttest war nicht gültig)

– Ausfüllen des Einreiseformulars für Spanien

Für die Einreise nach Österreich als Österreicher:

– Negativer Covid Test (48h Antigen, 72h PCR): Der Antigentest wurde auf Mallorca bei vielen Ärzten und Apotheken angeboten. Uns kostete er €30.

Kameraequipment

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