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Fotografieren für Anfänger - hilfreiche Tipps für Anfänger

Fotografieren für Anfänger: Hier findest du hilfreiche Tipps, die dir den Einstieg in die Fotografie erleichtern sollen. Und wie bei jeder Tätigkeit ist der Schlüssel zum Erfolg: üben, üben, üben.

BUCHEMPFEHLUNGEN

Fotografieren für Anfänger

Kenne deine Kamera

Wenn du mit deinen Bildern unzufrieden bist, dann nimm dir die Zeit und setze dich mit den technischen Grundlagen deiner Kamera auseinander. Der erste Schritt für bessere Bilder ist: „Raus-aus-dem-Automatik-Modus“. Solange du im Automatik-Modus fotografierst, entscheidet deine Kamera über alle Einstellungen. Auch kann dein Auge die Umgebung immer noch am besten einschätzen und nicht selten kann es im Automatikmodus passieren, dass Hintergründe oder Gesichter als zu hell oder zu dunkel eingestuft werden. Daher lerne den Zusammenhang zwischen Blende, Verschlusszeit und ISO kennen, denn so hast du einen viel größeren Gestaltungsspielraum. Probiere dich im manuellen Modus aus, denn so lernst du die Technik deiner Kamera am besten kennen. Wenn dich das zu Beginn noch überfordert, dann stelle die Halbautomatik deiner Kamera ein. Wenn du zum Beispiel die Zeitautomatik verwendest, dann wählst du die passende Blende und kannst so die Schärfentiefe des Bildes steuern. Die Automatik der Kamera wählt dann die passende Zeit dazu.

Weniger ist mehr

Vor allem zu Beginn neigt man dazu, sich mit viel zu viel Fotoequipment einzudecken. Aber nicht die Kamera macht das Bild, sondern der Fotograf. Zu viel Fotoequipment schränkt auch die Kreativität ein. Probiere einmal einen Tag nur mit einer Festbrennweite zu fotografieren und du wirst sehen, dass die Festbrennweite dich gegenüber einem Zoom-Objektiv dazu zwingt, kreativ zu werden. Denn mit der Festbrennweite musst du mal weiter ran ans Motiv, oder mal in die Knie oder auf den Boden, um ein anders Bild zu kreieren. 

Wenn du dir ein neues Kamera-Equipment anschaffst, dann überlege dir vorab: Was möchte ich fotografieren? Welche technischen Anforderungen muss das Gerät oder das Zubehör dabei erfüllen, um diese Fotos perfekt ablichten zu können? Auch das Gewicht spielt dabei eine wichtige Rolle – wie viel möchtest du wirklich mit dir herumschleppen? Gerade auf Reisen ist dieser Punkt nicht unwesentlich. Auch beim Fotozubehör solltest du dich auf das Nötigste beschränken.

Fotografieren für Anfänger: Einfache Tipps für bessere Fotos

Blitze nur wenn nötig

Der Blitz ist eine wichtige Lichtquelle in der Fotografie. Er kann viel Licht auf kleinen Raum bringen, spezielle Beleuchtungseffekte erzeugen oder fehlende Helligkeit ausgleichen. In der Regel gilt aber: Der Blitz sollte nur dann zum Einsatz kommen, wenn es wirklich nötig ist. Als Fotografieanfänger tendiert man oft dazu, den Blitz bei jeder Gelegenheit einzuschalten. Aber vergiss nicht: Natürliches Licht ist immer noch am schönsten! Blitze also nur dann, wenn es wirklich Sinn macht, es nicht ohne geht oder du einen kreativen Effekt damit erzeugen möchtest.

nutze ein stativ

Deine Bilder sind ständig unscharf und du weißt nicht, wieso? Vermutlich wird es an der Belichtungszeit liegen. Als Faustregel gilt: Die maximale Verschlusszeit (Belichtungszeit), die du „scharf“ aus der Hand fotografieren kannst, ist der Kehrwert aus dem Produkt von Brennweite und Verlängerungsfaktor (Crop-Faktor). Das heißt, wenn du ein Objektiv mit einer Brennweite von 50mm verwendest, sollte deine Belichtungszeit nicht unter 1/50 Sekunde sein. Natürlich gibt es auch hier Ausnahmen und ein Bildstabilisator wird das auch beeinflussen. Bei längeren Verschlusszeiten oder generell bei Landschaftsfotos solltest du dir unbedingt ein Stativ zulegen, dass dafür sorgt, dass deine Kamera stabil steht. Vor allem bei langen Belichtungszeiten, wenn du zum Beispiel einen Wasserfall fotografieren möchtest, ist ein Stativ ein absolutes Muss.

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Der richtige ISO-Wert

Bestimmt hast du zur Aufhellung deines Bildes schon Mal den ISO-Wert verwendet. An sich hat die Funktion ja auch einen Sinn und Zweck – bedenke aber, dass ein hoher ISO-Wert auch immer ein hohes Rauschen mit sich bringt. Verwende also lieber eine längere Belichtungszeit, um dunkle Umgebungen aufzuhellen. Gerade Landschaftsaufnahmen werden es dir danken!

Das Licht macht die Stimmung

Achte auch darauf, woher das Licht kommt! In den meisten Fällen bist du auf der sicheren Seite, wenn das Licht von hinten kommt. Du kannst aber ruhig auch einmal probieren, gegen das Licht zu fotografieren. Das funktioniert besonders gut, wenn sich die Sonnenstrahlen brechen, z.B. bei einem Baum. Wenn die Sonne niedrig steht, eignen sich für Portraits auch wunderschöne Gegenlichtaufnahmen.

Viele beeindruckende Bilder lassen sich in der „goldenen Stunde“ aufnehmen, d.h. eine Stunde vor Sonnenaufgang und eine Stunde nach Sonnenuntergang. Während viele Touristen ausschlafen, kannst du leere Strände, Straßen und Landschaften bei gutem Licht fotografieren. Mit einem Dämmerungsrechner kannst du für jede beliebige Location die goldene Stunde und die Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten berechnen. Wenn du einen schön reflektierenden See fotografieren möchtest, ist es besser, wenn du morgens fotografierst. Da ist die Chance höher, dass das Wasser meist still ist, da kein oder nur kaum Wind weht.

Fotografieren für Anfänger: Einfache Tipps für bessere Fotos

DIE PERSPEKTIVE MACHT DEN UNTERSCHIED

Wenn du deinem Bild ein gewisses Extra hinzufügen möchtest, dann fotografiere nicht immer aus Augenhöhe. Spannender ist es, wenn du aus der Froschperspektive oder aus der Vogelperspektive fotografierst. Versuche dein gewähltes Motiv aus verschieden Perspektiven zu fotografieren: Knie dich zum Beispiel einmal nieder, klettere auf einen Felsen oder fotografiere dein Objekt aus einem schrägen Winkel.

Komponiere dein Bild

Bei Landschaftsbildern solltest du darauf achten, dass dein Bild einen Vordergrund, eine Mitte und einen Hintergrund hat. Am Meer ist zum Beispiel der Strand der Vordergrund, das Wasser die Mitte und der Himmel ist der Hintergrund. Wenn du Fotos vom Meer machst, ist es wichtig, dass die Horizontlinie gerade ist. Platziere die Horizontlinie dabei nicht in die Bildmitte, sondern wende die Drittel-Regel an: Positioniere die Horizontmitte entweder ins obere oder ins untere Drittel. Generell ist die 2/3 Regel eine tolle Gestaltungshilfe. Blende am besten die Hilfslinien deiner Kamera ein, so siehst du im Sucher oder im Live-View ein Gitter und kannst so sehr gut dein Motiv ins linke oder rechte Bilddrittel platzieren. Du wirst sehen, dein Bild wird gleich viel spannender. Natürlich gilt diese Regel nicht immer, aber meistens. Für sehr symmetrische Motive ist natürlich die Bildmitte eine gute Idee.

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