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Nepal Trek - Herrliches Wandern

Du möchtest gerne einen Nepal Trek machen? Dann findest du hier ausführliche Informationen, die dir bei der Organisation und bei den Vorbereitungen helfen sollen. Die zentralen Fragen, die in diesem Beitrag dazu beantwortet werden, sind:

  • Wann ist die beste Zeit für den Trek?
  • Wie organisiere ich mir den Trek? 
  • Was kostet der Trek?

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Inhaltsverzeichnis Organisation Nepal Trek Ausklappen

Übersicht über Treks in Nepal

Die bekanntesten Nepal Treks sind die folgenden, die organisatorisch alle sehr ähnlich ablaufen: 

– Annapurna Circuit

– Everest Base Camp

– Manaslu Circuit

– Poon Hill Trek

– 3 Passes Trek

– Annapurna Base Camp ABC

– Langtang Trek

– Upper Mustang

Nepal Trek

Wann ist die beste Zeit für den Nepal Trek?

Im Frühjahr: März bis Anfang Mai

Im Herbst: Oktober und November

Wie organisiere ich den Trek?

Dazu sind die folgenden Fragen für alle 5 beschriebenen Optionen zu klären.

Wichtig zu Klären für deinen Nepal Trek

– Sind der nepalesische Guide und ggf. der Porter versichert? Haben sie eine passable Ausrüstung?

– Wer bezahlt den Transport und die Verpflegung für Guide und Porter?

– Ist das Trinkgeld für Guide und Porter inkludiert? Wenn ja wieviel?

– Wieviel darf der Porter tragen? (20 kg sind hier gewöhnlich die Grenze)

– Ist die Helikopterbergung inkludiert?

– Bist du über die Reiseagentur reise- und unfallversichert oder musst du das selbst machen?

– Sind An- und Abreise inkludiert und einschließlich der Eintrittskosten in Nepal?

– Sind die Permitkosten inkludiert?

– Wie läuft die Ankunft in Nepal ab?

– Wie ist die Wanderroute?

– Wie kommst du zum und vom Trek? Sind die Kosten für alle Transporte inkludiert?

– Welche Speisen (inkl. Süßigkeiten) und Getränke (Alkoholika) sind im Package inkludiert?

– Sind warme Duschen am Trek selbst zu bezahlen?

– Wie groß ist die Gruppe?

– Wird Schlafsack und Isomatte für den Trek benötigt?

Option 1 – Agency in Österreich, Deutschland oder Schweiz

Gängige Modelle sind, dass auf 2 Personen 1 Porter gebucht ist und jeder ca. 10 kg abgeben darf. Du hast höchst wahrscheinlich einen Guide von deiner Heimagentur und einen nepalesischen Guide.

Kläre unbedingt was genau inkludiert ist, zB An- und Abreise, wie kommst du zum Ausgangspunkt und wieder zurück zum Flughafen, sind alle Mahlzeiten inkludiert?

Vorteile

– Du musst dich vermutlich um wirklich nichts kümmern. Vielleicht musst du für die Permits deinen Pass bei dem Anbieter lassen. 

– Die An- und Abreise ist auch organisiert. Du vermeidest den Kulturschock in Kathmandu durch das Gruppengefühl.

Nachteile:

– Die Kosten sind ziemlich sicher höher

– Du gehst in einer Gruppe und hast keinen Einfluss auf die anderen Teilnehmer

– Du weißt nicht, wieviel  von deinem Geld in Nepal ankommt

– Du vermeidest den Kulturschock in Kathmandu. Wir haben ihn geliebt!

Was kostet Option 1:

Bei der Recherche zu Anbietern in Ö/D wurden Zahlen zwischen € 1.500 und € 2.100 pro Person ohne Flug für den Manaslu Circuit (16/17 Tage) gefunden.

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Option 2: Die Organisation deines Nepal Trek mit Getyourguide

Falls du zum Beispiel zum Everest Base Camp willst, kannst du einfach über GetYourGuide buchen.

Vorteile

– Simple und schnelle Variante, die keine Recherche benötigt

Klare Auflistung des Angebotes

– Der Preis kann, aber muss nicht sehr gut sein. Vergleichen ist auf jeden Fall empfohlen

Nachteile:

– Du gehst in einer Gruppe und hast keinen Einfluss auf die anderen Teilnehmer

– Du weißt nicht, wieviel von deinem Geld in Nepal ankommt

Was kostet ein Trek mit GetyourGuide?

Bei GetYourGuide kosten z.B. die 14 Tage zum Everest Base Camp rund € 1.100

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Option 3: Von Europa mit der Agentur in Nepal buchen

Einfach von Zuhause das Internet nutzen und eine Agency in Nepal anfragen. An dieser Stelle empfehlen wir nur Agencies, von den wir wissen, dass alles koscher und gut organisiert ist. Suche nicht einfach nach dem Billigsten, aber verhandle jedenfalls!

Amazing Nepal Trek – Mit dieser Agency haben wir unseren Trek gemacht. 

3 Sisters Adventure Trekking – Eine Agency, die von Frauen betrieben wird. Und das ist in Nepal nicht so einfach, denn ohne Zustimmung eines männlichen Familienmitglieds dürfen Frauen kein Business betreiben.

Vorteile:

– Du weißt wo dein Geld ist

– Du kannst dir die Tour so schneidern wie du willst

– Du bist direkt beim Organisator in Nepal

Nachteile:

– Der online Kontakt ist anders als ein Gespräch vor Ort. Sich dabei eine klare Meinung zu bilden ist schwieriger.

Was kostet Option 3?

Wenn du über die nepalesische Agency buchst, dann gilt als Anhaltspunkt für den Manaslu 14 Tages-Trek 950 USD bis 1400 USD pro Person

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Option 4: Die Organisation vor Ort

Checke z.B. bei Tripadvisor welche Agency du unbedingt vermeiden solltest und welche auch empfohlen wird. Du solltest genau wissen, was du willst! Die wichtigste Entscheidung ist, ob du ein Package (1) mit allem drum und dran willst oder nur einen Guide (2) und ggf. einen Porter oder einen Porterguide. Grenze genau ab, was du buchst! Der Porterguide kann ca. 10 kg extra tragen. Oft sind Porterguides, Guides in Ausbildung und ihr Englisch ist oftmals schlechter. 

Option 4a – Spaziere durch Thamel und hole dir ein Gefühl

An fast jeder Ecke gibt es Agencies. Besuche 2 oder 3 davon und mache dir ein Bild.

Option 4b – Buche den Trek über das Hotel in dem du wohnst

Wenn du in Kathmandu schläfst, arbeitet dein Hotel so gut wie sicher mit einer Agency zusammen. Einfach an der Rezeption fragen und dir wird sicher geholfen. Das Hotel soll den Eigentümer oder Mitarbeiter kommen lassen. Gib gleich an ob du ein Package oder nur einen Guide o.ä. buchen willst, das erspart dir ein bisschen Diskussion.

Was kosten diese Optionen?

Wenn du das Package (1) buchst, dann gilt als Anhaltspunkt für den Manaslu 14 Tages-Trek 950 USD bis 1400 USD pro Person, also dasselbe wie bei Option 3. Die Verhandlungsbasis ist vor Ort einfach besser.

Kosten für den Fall nur Guide:

– Wieviel kosten Guide, Porter oder Porterguide pro Tag? Als Anhaltspunkt: Ein Guide 25 USD, ein Porter 20-23 USD und ein Porterguide 20-25 USD.

– Vereinbare, dass du nicht für die Verpflegung des Guides am Trek zahlst.

– Wie kommst du zu den Permits?

– Verhandle bei den Lodges: Wenn du Abendessen und Frühstück konsumierst, kann das Schlafen umsonst sein.

Wenn man sich alles selbst bezahlt (2) und nur einen Guide angestellt hat, sollte man grob 25 USD pro Person pro Tag rechnen. Damit ist Frühstück, Mittag, Abend und die Übernachtung sehr gut gedeckt und es bleibt jedenfalls eine Reserve. Dazu kommen natürlich die Kosten für den Guide, Porter oder Porterguide und die Kosten für die Permits. Diese variieren je nach Trek.

Die besten Unterkünfte in Kathmandu:

Hotel Blue Horizonunsere Empfehlung für Thamel: Es liegt nahe zu der Altstadt und ist trotzdem ruhig

Zen Bed and Breakfast – eine günstige Option in Thamel

Ramada Encore oder das Aloft– zwei etwas „edlere“ Optionen

Baber Mahal – wem die Location nicht so wichtig ist, kann hier gehobener schlafen

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Option 5 – Dein Nepal Trek über Instagram

Kontaktiere eine Agency oder einen Guide direkt über Instagram. Hole dir alle Infos, die du möchtest und ggf. fixiere den Trek.

Wir geben dir hier zwei Insta Kontakte von absolut zuverlässigen und guten Guides in Nepal:

andrish__awale – Der Himalaya Hippie 🙂

trekkinggangesh

Falls ihr diese kontaktiert, richtet schöne Grüße von Christian und Stefanie aus.

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Was kostet der Nepal Trek?

Trinkgelder für Guide und Porter: Das gilt für alle Optionen. 5-10 USD pro Tag pro Person (bevorzugt in USD zu bezahlen).

Option 1: Bei der Recherche zu Anbietern in Ö/D wurden Zahlen zwischen € 1.500 und € 2.100 pro Person ohne Flug für den Manaslu Circuit (16/17 Tage) gefunden.

Option 2: Bei GetYourGuide kosten z.B. die 14 Tage zum Everest Base Camp rund € 1.100

Option 3, 4 und 5: Wenn du über die nepalesische Agency buchst, dann gilt als Anhaltspunkt für den Manaslu 14 Tages-Trek 950 USD bis 1400 USD pro Person

Wenn man sich alles selbst bezahlt und nur einen Guide angestellt hat, sollte man grob 25 USD pro Person pro Tag rechnen. Damit ist Frühstück, Mittag, Abend und die Übernachtung sehr gut gedeckt und es bleibt jedenfalls eine Reserve. Dazu kommen natürlich die Kosten für den Guide, Porter oder Porterguide und die Kosten für die Permits. Diese variieren je nach Trek.

Alkohol und Süßigkeiten sind so gut wie immer ausgenommen. Pro Bier sind 5-7 USD fällig. Süßigkeiten sind absolut leistbar. Wir tranken nur den mitgebrachten Schnaps und haben im Schnitt ca. 2 USD zusätzlich pro Tag gebraucht für mehr Tee und Süßigkeiten.

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