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Manaslu Circuit Trek - Kloster am Morgen

Der Manaslu Circuit Trek wird uns für immer in Erinnerung bleiben. Die Wanderung, die Menschen und die Natur haben uns nachhaltig berührt. Die Landschaft ist unglaublich vielfältig, die Vegetation reicht von subtropisch bis hochalpin und man bekommt atemberaubende Ausblicke auf den 8. höchsten Berg der Welt: Mt. Manaslu (8163m). Wir wanderten durch abgelegene Dörfer, haben einen tollen Einblick in die nepalesische und auch tibetische Kultur und Lebensweise bekommen und die Gastfreundschaft in den Teehäusern war unvergleichlich.

Der Manaslu Circuit Trek ist auch noch nicht so überlaufen wie zum Beispiel die Wanderung zum Everest Base Camp oder der Annapurna Circuit. Dennoch gibt es genug Lodges und Teehäuser und muss nicht extra Zelt und Lebensmittel mit schleppen. Die Gasthäuser waren aus unserer Sicht alle gut ausgestattet und wir haben überraschenderweise fast immer sehr gut geschlafen. Natürlich muss man auch mal mit einer kalten Dusche rechnen. Auch gab es immer genug Trinkwasser und wir sind immer sehr, sehr gut bekocht worden.

Der Mehrtagestrek ist für alle ausdauernden und trittsicheren Bergwanderern geeignet. Eine Tagesetappe von 5-10 Stunden sollte kein Problem sein. Man startet auf ca. 800 m und wandert hoch zum Larke Pass auf ca. 5.100 m. Für diesen Rundwanderweg solltest du am besten zwei Wochen einplanen. Auf dem Manaslu Circuit ist ein Guide vorgeschrieben und du brauchst auch verschiedene Permits, die die Agentur für dich organisiert.

Tag 1 – Die Anreise zum Manaslu Circuit – Soti Khola

Wie sich diese Etappe gestaltet, hängt von deiner Organisation des Treks ab. Als komfortable Variante gibt es den privaten Transport mit einem Jeep nach Soti Khola. Wir hingegen wollten etwas Geld sparen und haben deshalb den öffentlichen Bus genommen. Das Ersparnis liegt bei 2 Personen bei ca. 200 Dollar. Das Erlebnis war für uns definitiv nicht so schlimm, wie es mehrfach im Internet geschildert ist. Schwierig war es den richtigen Bus zu finden. Hier können wir empfehlen, dass man sich das Busticket bereits am Vortag kauft. Es gibt nur einen Bus pro Tag!
Nach 10 holprigen Stunden, die eine Reifenpanne nach einer Flussdurchfahrt inkludieren, kamen wir in Soti Khola an. Die Unterkunft in Soti Kohla ist vergleichbar mit einer Jugendherberge. Die Unterkünfte auf dem gesamten Trek sind durchwegs gut. Man teilt zwar öfters das Bad, doch wir hatten immer ein eigenes Zimmer.
Kinder winken aus dem Bus - Manalsu Circuit Trek
Reifenpanne - Manalsu Circuit

Tag 2: Von Soti Kohla nach Dharapani

    • Höhe in Soti Kohla: 600 Meter
    • Höhe in Dharapani: 870 Meter
    • Höhenmeter:  ↑ 580 ↓ 310
    • Distanz: 17,1 km

Der Weg beginnt sehr gemütlich als Forstweg und aufgrund der zurückzulegenden Distanz des Tages sind die Höhenmeter kaum zu spüren. Auf unserem Plan stand eigentlich, dass wir in Macha Khola die erste Nacht verbringen werden, aber das war uns zu früh. Wir wollten in der Ebene schnell voran kommen, denn der Weg zum Pass ist weit. Lieber wollten wir mehr Zeit in der Höhe haben, man weiß ja nie. Unserem Guide Ghanesh taten wir damit keinen Gefallen, aber tragisch war unser Wunsch des Weitergehens auch nicht.

Die Unterkunft in Dharapani war rustikal. Wir waren die ersten Gäste des Jahres, denn Corona traf Nepal leider außergewöhnlich schwer.

Die erste von vielen Überraschungen erlebten wir am zweiten Abend des Treks. Im Dorf veranstalteten die Schulkinder ein Tanzfest, um Geld für die Schule zu sammeln. Dem fordernden Blick eines der Mädchen konnten wir uns nicht länger widersetzen und fanden uns so, mit einem Blumenkranz behangen tanzend, am Dorfplatz wieder.

001 manaslu circuit

Nyauli Waterfall am Manaslu Circuit007 manaslu circuit 006 manaslu circuit

Tag 3: Von Dharapani nach Jagat

  • Höhe in Dharapani: 600 Meter
  • Höhe in Jagat: 1323 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 610 ↓ 150
  • Distanz: 13,5 km

Am dritten Tag wird endgültig die Infrastruktur verlassen und die Forstwege sind Geschichte. Die schmalen Wanderwege sind jedoch in einem hervorragendem Zustand und so beginnt der wirkliche Wandergenuss am Manaslu Circuit. Hier hatten wir auch unsere erste Begegnung mit einer Eselkarawane. Esel versorgen alle Dörfer rund um den Larkya La Pass. Wichtig ist, dass man auf der Bergseite des Weges steht, wenn Esel kommen. Man kann von ihnen nämlich gerne mal „geschubbst“ werden.

Dal Bhat Power – 24 Hour!

Zu Mittag aßen wir in Yaruphant. Es wurde uns spätestens hier klar, dass unser Menü primär Dal Bhat heißen wird. Reis, Linsen, Gemüsecurry und etwas pikantes sind die Inhalte. Es gibt einen unübertrefflichen Vorteil: Man kann von jedem der Inhalte mehr bekommen und das war für mich (Christian) besonders wichtig. Der schwere Rucksack mit dem ganzen Fotoequipment kostete Energien. Daher gab es meistens 2-4 Extrarunden des Dal Bhats. Für die Nepalesen ist Dal Bhat das Nationalgericht und oftmals wird das Gericht auch zweimal am Tag gegessen, daher auch der Spruch „Dal Baht Power – 24 Hour“.

Die Nacht in Jagat war verhältnismäßig luxuriös und wir trafen zwei sympathische Österreicher, die einen Auslandszivildienst in Nepal machen.

Manaslu Circuit Trek - Destiny

013 manaslu circuit014 manaslu circuit 015 manaslu circuit 016 manaslu circuit Manaslu Circuit Trek - Esel

Tag 4: Von Jagat nach Deng

  • Höhe in Jagat: 1323 Meter
  • Höhe in Deng: 1864 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 830 ↓ 300
  • Distanz: 18,4 km

Dieser vierte Tag am Manaslu Circuit Trail bleibt in Erinnerung. Zahlreiche Flussquerungen und vor allem die Erfahrung des Nepali Flat: Der Weg ist, wenn man ihn punktuell betrachtet, eben. Jedoch geht es zwischen den Punkten steil hinauf und noch steiler hinab – „Nepali Flat“ eben.

Die Flussquerungen waren zum Teil abenteuerlich und die Guides waren für die wenigen Gäste wirklich gefordert. Die Baumstämme, die überquert werden mussten, waren zum Teil biegsam und das schlug auf den Optimismus. Wir erreichten Deng mit dem Einsatz der Dämmerung und das Dal Bhat konnte kommen.

Das Zimmer in Deng war wirklich schön und die Nacht war klar. Das wurde genutzt um ein paar Nachtfotos zu machen und ein paar Guides freuten sich endlich wieder unterwegs zu sein. Dabei wurde auf Heilkräuterbasis gefeiert. Für schallendes Gelächter sorgte ein Gespräch eines jungen Guides mit seinen „jungen“ Gästen. Er bereitete sie auf den morgigen Tag vor: „Tomorrow we will go definetely higher than today.“ Die Antwort war erhlicherweise: „Man, nothing goes as high as you are!“

Manaslu Circuit Trek - Regenbogen

Manaslu Circuit Trek - Flussquerung017 manaslu circuit020 manaslu circuit 002 manaslu circuit HF022 manaslu circuit 023 manaslu circuit 024 manaslu circuit 021 manaslu circuit Manaslu Circuit Trek - Sterne

Tag 5: Von Deng nach Namrung

  • Höhe in Deng: 1864 Meter
  • Höhe in Namrung: 2630 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 1120 ↓ 350
  • Distanz: 16,7 km

Es stellte sich ein gewisser Rhythmus auf dem Manaslu Circuit ein. Wir standen gegen 6:30 auf, frühstückten um 7:00 und starteten gegen 7:30. Nach dem Wecker, der eigentlich nicht notwendig war, startete das Standard-Prozedere: Schlafsäcke und anderes Equipment packen, Zimmer-Check, ob wirklich nichts vergessen wurde, und rein in die warme Daunenjacke zum Frühstück.

Obwohl am 5. Tag unsere Beine sehr müde waren, waren wir wirklich angekommen – ein Weg, völlige Ruhe und Natur wohin das Auge blickt. Die Gedanken vom städtischen Lärm und von Zuhause waren verarbeitet und weit weg.

Zu Mittag in Ghap gab es das erste Dal Bhat des Tages, auf das man zwischen 15 und 75 Minuten warten musste. Auch das war egal. Die Chancen seine Haare zu waschen wurden stetig geringer und zu Mittag war die einzige Chance, die Sonne zum Trocknen zu nutzen.

Der Anstieg nach Namrung war dann nochmals etwas fordernd. Es galt gut 500 Höhenmeter ziemlich steil und steinig durch den Wald zu bewältigen. Die Unterkunft in Namrung war toll. Eine „Reihenhütte“ durften wir für eine Nacht unser eigen heißen. Extra Decken waren bereits in der Hütte und so wurde eine angenehme Nacht verbracht.

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Tag 6: Von Namrung nach Lho

  • Höhe in Namrung: 2630 Meter
  • Höhe in Lho: 3160 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 630 ↓ 80
  • Distanz: 9,74 km

Am 6. Tag wussten wir, dass die langen Etappen vorerst vorbei waren. Von Namrung nach Lho wanderten wir gemütlich am Vormittag. Uns als Fotografen kam es sehr entgegen, dass wir in Lho unsere Wanderung für diesen Tag beendeten. Denn Lho ist der erste Stopp bei dem man den Manaslu sehen kann. Und speziell von Lho ist dieser enorm imposant. Wir nutzten also die „guten Zeiten“ für Fotos und machten uns zu Sonnenuntergang und Sonnenaufgang auf den Weg zum Kloster bei Lho.

Die Unterkunft in Lho war großartig. Ein kleines Hüttchen für uns allein!

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Manaslu Circuit Trek - Kloster am Morgen

Manaslu Circuit Trek - der Morgen Manaslu Circuit Trek - Erste Sonne

Tag 7: Von Lho nach Samagaun

  • Höhe in Lho: 3160 Meter
  • Höhe in Samagaun: 3525 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 520 ↓ 170
  • Distanz: 7,92 km

Der Weg nach Samagaun war wieder ziemlich kurz und so starteten wir ein bisschen später. In Shyala nutzten wir nochmals das schöne Wetter, was wir übrigens fast immer hatten, fotografierten die Kulisse und merkten wie dünn die Luft geworden ist. In Samagaun angekommen, trauten wir unseren Augen kaum. 

Das Mani-Rimdu Festival hatte am Vortag begonnen! Rhytmisches Getrommel und lachende Gesichter begrüßten uns freundlichst. Dieses Fest findet nur alle 3 Jahre statt und so hatten wir einfach ein Riesenglück es erleben zu dürfen!

Die Nacht in Samagaun war ausgesprochen kalt. Wir zogen alles an, was wir bei uns hatten und nutzten ca. fünf extra Decken. Leider hatten wir uns in den letzten Tagen verkühlt und unser Schnupfen und Husten machte die Situation auch nicht gerade besser. Die Unterkunft war abgesehen von der Kälte wieder sehr angenehm.

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Manaslu Circuit 036 manaslu circuit

Manaslu Circuit - Mani Rimdu Manaslu Circuit - Mani Rimdu

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Tag 8: Akklimatisieren in Samagaun

Tag 8 war zum Akklimatisieren vorgesehen. Wir nutzen ihn mehr zum Auskurieren unserer Verkühlung. Wir spazierten zum Biendra See unter dem Motto: Akklimatisation light.

Manaslu Circuit - Gletschersee

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Tag 9: Von Samagaun nach Samdo

  • Höhe in Samagaun: 3525 Meter
  • Höhe in Samdo: 3868 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 340 ↓ 0
  • Distanz: 7,84 km

Auch diese Etappe war glücklicherweise ein kurze. Entlang des breiten Hochtals startet die Wanderung und führt nach gut drei gemütlichen Stunden nach Samdo. Obwohl Samdo höher liegt als Samagaun, war es wärmer. Auch hier wurde der Ort genutzt, um uns wieder an die Höhe zu akklimatisieren. Die Unterkunft in Samdo war eine der gemütlichsten. Kaum eine Menschenseele war zu sehen und die Nachmittagssonne schien romantisch durchs Fenster. Am Abend zeigten sich das erste Mal Wolken und die Sorge, dass das Wetter umschlägt, wuchs.

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051 manaslu circuitWolken am Manaslu Circuit

Tag 10: Von Samdo nach Dharamsala

  • Höhe in Samdo: 3.868 Meter
  • Höhe in Dharamsala: 4.440 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 580 ↓ 0
  • Distanz: 6,05 km

Diese Etappe ging wieder sehr leicht und schnell. Die Vegetation war schon ziemlich karg und Dharamsala war nicht zwingend das einladendste Dorf. Es gibt dort einfach wenig bis nichts. Aber Dal Bhat fehlte auch hier nicht. Das lustige am Dal Bhat ist ja, dass es überall anders schmeckt. Dharamsala wird sich nicht in der Liste der besseren einreihen, jedoch muss man beachten, dass man sich auf über 4.400 Metern befindet. Dafür schmeckt es noch wirklich gut.

Nach dem obligatorischen Dal Bhat ging ich diesmal allein akklimatisieren. Stefanie hustete nach wie vor leider sehr viel. Bis auf die Passhöhe stieg ich recht flott und entschied mich dann gegen das Besteigen eines echten Berges allein.

Wir hatten wirkliches Glück, dass der Trek quasi menschenleer war. So konnten wir zu Zweit in einer der mäßig isolierten Hütten schlafen, in denen normalerweise 4 Personen „Platz“ finden.

Manaslu Circuit Trek

053 manaslu circuit Manaslu Circuit Trek

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Tag 11: Dharamsala – Larkya La – Bimthang

  • Höhe in Dharamsala: 4.440 Meter
  • Höhe in Bimthang: 3.712 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 680 ↓1420
  • Distanz: 15,6 km

Der Wecker klingelte um 4 Uhr morgens und der Mond war von Wolken verhüllt. So starteten wir in den großen Tag der Passüberquerung. Das anfängliche Gefühl von warmer Luft war trügerisch. Wir machten glücklicherweise nicht den Fehler uns eines Kleidungsstückes zu entledigen. Denn schon sehr bald zeigte der Trek seine Zähne. Der Wind frischte auf, die umliegende Berge waren zeitweise kaum zu sehen und der ganze Körper fröstelte.

Der Anstieg auf 5.000 Meter war dabei überraschender Weise kein Problem. Der Pass zeigte sich jedoch etwas grob zu uns. Wir waren es gewohnt, dass wir zuerst aufsteigen, das Ziel erreichen und dann absteigen. Bei diesem Pass war es etwas anders. Stundenlang gingen wir bergauf und bergab auf nicht immer tragenden Schneedecken. Der Wind drang bis ins Mark vor.

Vom Pass war keine Spur zu sehen. Also fragten wir unseren Guide, wie weit es denn noch sei. Entmutigend ließ er uns wissen, dass es noch einige Stunden sein werden. Ganz glauben wollten wir das nicht. Es war schwierig sich in diesem Wetter zu orientieren. Gut 5 Minuten nach der Frage erreichten wir ungläubig den Pass. Ebenso ungläubig war unser Guide.

Die Verhältnisse wurden nicht besser und so begannen wir den Abstieg nach kurzer Zeit. Vom Pass hätte sich der Blick zu Annapurna II ergeben sollen. Wir hatten 10 Tage bestes Wetter und gerade am Pass hatten wir Pech. Darüber werden wir sicherlich nicht jammern, denn so gutes Wetter haben die wenigsten.

Der Abstieg gestaltete sich mühsam. Vom Schnee gelangten wir ins Eis und wir waren ausgesprochen froh, dass wir Grödel mit uns schleppten. Einen meiner Wanderstöcke gab ich unserem Guide und so ging es langsam nach unten.

In der „Mittagspause“ bei einem Tea House in Dingboche Khara gab es leider kein Dal Bhat für uns. Unsere mitgebrachte Jause wurde gegessen und bevor es richtig gemütlich wurde, setzten wir unseren Weg fort.

Nach 12 Stunden erreichten wir erschöpft unser Tagesziel: Bimthang. Das feine Tässchen Black Coffee Strong weckte wieder die Lebensgeister und wir wurden mit einem wunderbaren Sonnenuntergang belohnt. Die Unterkünfte in Bimthang waren mitunter die schönsten auf dem Manaslu Circuit.

Manaslu Circuit Trek - Larky La Pass Manaslu Circuit Trek - Larky La Pass Manaslu Circuit Trek - Larky La Pass

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058 manaslu circuit Manaslu Circuit Trek - Bimthang Sundown Manaslu Circuit Trek - Bimthang Sterne

Tag 12: Von Bimthang nach Gho

  • Höhe in Bimthang: 3.712 Meter
  • Höhe in Gho: 2.536 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 50 ↓ 1230
  • Distanz: 12,8 km

Die Wanderung von Bimthang nach Gho war einfach traumhaft. Mit jeder halben Stunde änderte sich die Vegetation und der schon bald auftauchende Pinienwald war ausgesprochen schön. Wir waren überrascht wie wenig Spuren der Vortag hinterlassen hat und konnte die Wanderung richtig gut genießen.

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Manaslu Circuit Trek - 7 Sisters KitchenManaslu Circuit Trek - Fluss

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Tag 13: Gho – Dharapani – Besi Sahar

  • Höhe in Gho: 2.536 Meter
  • Höhe in Dhrapani: 1.924 Meter
  • Höhenmeter:  ↑ 120 ↓ 710
  • Distanz: 10,8 km

Tag 13 war unser letzter Tag am Manaslu Circuit. Der Weg nach Dharapani fällt unter die Kategorie: Ausspazieren. Der Weg wurde etwas verlängert, da ein verheerendes Unwetter im Frühjahr 2021 Dharapani beschädigte. Eine Brücke wurde weggerissen und somit mussten wir einen kleinen Umweg machen. Dharapani ist übrigens der Ausgangspunkt für den Annapurna Cicuit. Deshalb gibt es einige Trekker, die den Annapurna Circuit an den Manaslu Circuit dranhängen.

Nach dem letzten Dal Bhat am Manaslu Circuit Trek in Nepal stiegen wir in einen „shared Jeep“ nach Besi Sahar. Dort verbrachten wir die letzte Nacht und fuhren am nächsten Tag nach Pokhara.

Manaslu Circuit Trek - Destiny

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Fazit

Dieses Erlebnis wird uns ein Leben lang in Erinnerung bleiben! Wer die Chance hat einen Trek in Nepal zu machen und gerne wandert sollte es einfach tun. Der Manaslu Circuit Trek ist eine perfekte Mischung aus Kultur, Landschaft und einer beeindruckenden Kulisse, die du nie vergessen wirst. Also schnüre die Bergschuhe und ab nach Nepal!

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Comments:

  • 6. Juli 2022

    Was für eine fantastische Reise. Ich glaube sofort, dass ihr diese Eindrücke nie vergessen werdet. Danke, dass ihr uns mit dem schönen Bericht und den tollen Fotos mitgenommen habt.
    Cordula

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