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Lautes Gehupe, unzählige Motorräder und auf welcher Strassenseite gefahren wird ist Lotto. Kathmandu ist das Tor zu den Himalayas und lockt somit unzählige Besucher an. Die Stadt liegt auf „nur“ 1300 Metern und der Ballungsraum beherbegt rund 1,5 Millionen Menschen. Die hier beschriebenen Kathmandu Sehenswürdigkeiten muss man sich ansehen. Die ersten Eindrücke können faszinieren, schockieren und erstaunen. Letztes trifft auf uns zu. Gepaart mit einer Überforderung starten wir das erste Kapitel unserer Weltreise.

Erster Tipp am Flughafen: Lasst euch vom Hotel abholen oder diskutiert vernünftig und hart mit den Taxifahrern. Wir haben 500 NPR bis nach Thamel gezahlt, was in etwa 3,75 Euro sind. Es geht sicherlich noch günstiger. Es soll ein Anhaltspunkt für Touristen sein.

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Was kostet Kathmandu?

Als Europäer wird man in Kathmandu nur wirklich Weniges als teuer bezeichnen. 1000 Nepali Rupie entsprechen ca. € 7,50. Wer Geld sparen will, braucht vermutlich rund € 5,- bis 7,- pro Tag, dafür sieht man eben nicht viel.

Eintritte zu den Kathmandu Sehenswürdigkeiten beziffern sich mit rund 1000 NPR pro Person, was ca. € 7,50 entspricht. Diese sind vergleichsweise teuer, aber das Land und die Stadt brauchen die Touristen. Wenn man das Leid einmal sieht, zahlt man gerne diesen Eintritt.

Zum Schlafen wird man je nach Anspruch zwischen € 3,- bis 50,- ausgeben. Wobei die Spanne hier von sehr rustikalem Mehrzimmer bis zu 5* Hotel gespannt wird.

Essen gibt es bereits ab 250 NPR (€ 1,80), wobei wir für uns beide im Schnitt 1500 NPR (€ 11,30) für ein Abendessen und Getränke im Restaurant ausgegeben haben. Wir sind in ganz „gewöhnliche“ Restaurants gegangen. Anders sieht die Sache aus, wenn man Bier trinkt. Das kostet allein schon zwischen 500 und 700 NPR (€ 3,75 – 6,-).

Wo sollte man in Kathmandu schlafen?

Für alle, die sich in Kathmandu noch einen Trek, einen Guide oder ähnliches organisieren wollen, ist das Viertel Thamel die richtige Entscheidung. Man ist damit zentral bei allen Agenturen und hat auch eine große Auswahl an Unterkünften und Restaurants. Man kann direkt in Thamel schlafen oder in der näheren Umgebung, wie zum Beispiel im Viertel Naya Bazaar. 

Die besten Unterkünfte in Kathmandu:

Hotel Blue Horizonunsere Empfehlung für Thamel: Es liegt nahe zu der Altstadt und ist trotzdem ruhig

Zen Bed and Breakfast – eine günstige Option in Thamel

Ramada Encore oder das Aloft– zwei etwas „edlere“ Optionen

Baber Mahal – wem die Location nicht so wichtig ist, kann hier gehobener schlafen

Welche Kathmandu Sehenswürdigkeiten?

Kathmandu bietet natürlich einige Optionen für Unternehmungen. Es gibt natürlich unzählige Varianten, wie man es sich organisieren kann. 

Als einfachstes Mittel bucht man sich eine GetYourGuide Private Tagestour

Wir haben das Heft selbst in die Hand genommen und hier findest du unsere Highlights:

Die Affen und der Tempel Swayambhunath

Von unserem Hotel in Thamel machten wir uns zu Fuß auf den Weg zu den Affen und ihrem Tempel Swayambhunath (ca. 30 Minuten). Die buddhistisch-hinduistische Tempelanlage befindet sich im Westen von Kathmandu und ist für viele ein höchst spiritueller Ort, der unzählige Pilgerer und Gläubige anzieht.
 
Um zum Tempel zu gelangen müssen ein paar Stufen erklommen werden. Über 300 Stufen müssen bewältigt werden und man bekommt schon mal einen Vorgeschmack, was einem auf dem Trek erwartet. Oben angekommen zahlt man als Tourist 200 NPR (€ 1,50)
 
Uralte Schnitzereien, Schreine, Skulpturen und viele Gebetsmühlen und Gebetsfahnen schmücken die gesamte Tempelanlage. Mystik, Tradition und Religion machen den Besuch zu einem besonderen Erlebnis abseits des chaotischen Treibens in der Stadt.
 
Der Tempel heißt nicht umsonst Affentempel, denn die Makaken tummeln sich hier überall herum. Aufpassen muss man schon ein bisschen, denn die Affen sind geschickte Diebe und stehlen gerne mal Essen oder Wasserflaschen.
 
Von Swayambhunath bekommst du auch einen fantastischen Ausblick auf das Kathmandu-Tal. Wenn du Glück hast, dann kannst du an einem klaren Tag sogar die weißen Gipfeln des Himalaya sehen.
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Kleine Tempel - Kathmandu SehenswürdigkeitenSwayambhunath - Affe002 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten003 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten 005 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten004 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten 006 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten001 TitelbildKathmandu

Ein Ausflug nach Bhaktapur

Bhaktapur ist eine der drei Königsstädte in Nepal und wartet mit besonderem Charme auf die Besucher. Der Autoverkehr wurde aus der Stadt verbannt und somit ist sie eine echte Abwechslung zu Kathmandu. Sie ist schön und man kann sie sich auf jeden Fall ansehen. Die Stadt wurde bei dem verheerenden Erdbeben 2015 schwer beschädigt und rund 200 Personen verloren ihr Leben. Daher sind die 1500 NPR oder 15 US Dollar, die als Eintrittsgeld fällig werden, auch gut angelegt.

Bhaktapur hat viele historische Tempel, Denkmäler und Paläste, die mit farbenfrohen Gemälden verziert sind und Szenen aus der hinduistischen Mythologie zeigen. Außerdem gibt es hier viele traditionelle Newari-Häuser. Der Durbar Square ist der wichtigste Teil dieser historischen Stadt, die aus einem Palastkomplex mit Höfen, Tempeln und Schreinen besteht. Diese wurden von aufeinanderfolgenden Königen über einen Zeitraum von 400 Jahren errichtet.

Besonders nett ist auch der Töpfermarkt, wo du sehen kannst, wie die Waren hergestellt werden.

Die Dinge, die man in Bhaktapur sehen sollte: Durbar-Platz, Taumadhi-Platz und die Töpfer.  Wie organisiert man sich den Ausflug am besten?

  • Am einfachsten bucht man sich eine Tour bei GetYourGuide.
  • Wir haben uns einen „privaten“ Taxifahrer für den ganzen Tag genommen. Das hat uns 50 US Dollar gekostet. Von Thamel aus braucht man mit dem Auto eine gute Stunde. 

In Bhaktapur gibt es auch die Möglichkeit zu übernachten:

Hotel Swastik – für das kleine Budget

Cafe Beyond and Guest House – die Mittelklasse

→ The Terraces Resort and Spa – Luxusklasse, das ein bisschen außerhalb liegt

Bhaktapur Bhaktapur Square

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Pashupatinath Tempelstätte und die Verbrennungsanlage

Der Pashupatinath Tempel gilt als einer der heiligsten Orte für Hindus und wurde 1696 n. Chr. von König Gunakamadeva erbaut und Lord Shiva gewidmet.

Vorneweg: Hindu Verbrennungen haben einen anderen Charakter als Begräbnisse bei uns. Es ist problemlos erlaubt zu fotografieren und zu verweilen. Es gibt sogar Parkbänke, von denen man aus die Bestattungen beobachten kann. Das gilt zumindest für die Flußseite mit den Tempelanlagen. 

Hier ist ein Eintritt von 1000 NPR pro Person fällig, also rund € 7,50. 

Was wir hier sehen durften, erweiterte unseren Horizont jedenfalls. Jeder Hindu in Kathmandu wünscht sich an diesem Ort verbrannt zu werden. Es gilt als erstrebenswert hier seine letzte Ruhe zu finden. Der Fluss Bagmati trennt die Verbrennungsanlage von der Tempelstätte Pashupatinath. Am kleinen Hügel liegen einige kleinere Tempel und auf der anderen Seite des Flusses steigen Rauchschwaden in den Himmel. Die Anlage ist seit 1979 UNESCO Weltkulturerbe

Hier schließt sich der Kreis der Hindus: Im Feuer geboren, kehren sie ins Feuer zurück und die Asche wird in den heiligen Fluss Bagmati, der ein Zufluss des Ganges ist, geleert. Diesen Fluss zu beschreiben fällt uns schwer. Sauber sieht er nicht aus. Je nach Wohlstand der Familie wird der Platz und die „Zugaben“ zum Feuer ausgesucht. 

Wir bereuen, dass wir keinen „Guide“ für ein kleines Taschengeld nahmen. Dieser Ort war für uns etwas völlig Neues und mit jedem Schritt tauchte die nächste Frage auf.

Pashupatinath - Verbrennung von Leichen - Kathmandu SehenswürdigkeitenPashupatinath - Verbrennung von Leichen 011 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten Pashupatinath - Tempel klein007 Kathmandu Sehenswuerdigkeiten

Die Stupa Boudhanath – Kathmandu Sehenswürdigkeiten

Die Stupa Boudhanath ist das Wahrzeichen der Stadt und ist ein buddhistisches Denkmal an den Tod von König Birendra Bir Bikram Shav Dev. Die Stupa wurde 2001 errichtet und gilt als Symbol für Reinheit und Frieden. Mit ihren 36 Metern Höhe und den 4 großen Augenpaaren in jede Himmelsrichtung ist dieses Gebäude wirklich markant und fast überall in Kathmandu zu sehen. Auf der Straße, vor dem Eingang in den großen Hof ist die Hölle los. Sobald man durch den Gang zum Hof geht wird es ruhig. So ist es gewollt und so wird es auch gelebt. 

Wenn man dort ist, sollte man zwingend im Uhrzeigersinn die Stupa umrunden. Dieser Akt wird Pradakshina genannt und die Geschichte ist offenbar zu alt, um zu wissen wieso es im Uhrzeigersinn geschieht.

Für die Gemütlichkeit gibt es eine Reihe von Cafès und Dachterassen auf denen man gemütlich verweilen und das Areal überblicken kann. Der Eintritt für Touristen beträgt 1000 NPR, also rund € 7,50.

Boudhanath Stupa im Abendlicht 002 Boudhanath 1 Boudhanath Stupa im Abendlicht

The Garden of Dreams

Kathmandu kostet Nerven. Ein bisschen Ruhe findest du direkt außerhalb der Altstadt. The Garden of Dreams ist eine kleine Oase, die das Chaos in kurzer Distanz vergessen lässt. Der Eintritt kostet für Touristen 400 NPR (€ 3,-).

Wok und Destiny im garden of dreams Wok und Destiny im garden of dreams

Es gibt in Kathmandu natürlich noch weitere Möglichkeiten, die wir selbst nicht gemacht haben.

Die bekanntesten sind unter anderem Helicopterflüge, z.B. ein Panoramaflug beim Mount Everest.

Restaurants in Kathmandu

In Thamel findet man an jeder Ecke 2 – 3 Restaurants und es schadet sicher nicht, einfach mal etwas auszuprobieren. Ansonsten können wir folgende Resaturants empfehlen:

Welche Trekkingagentur

In Thamel gibt es unzählige Agenturen und man kann auf jeden Fall selbst einmal ein bisschen schlendern und sich erkundigen.

Wir haben unseren Manaslu Circuit Trek mit Amazing Nepal gemacht und ein unbeschreiblich schönes Erlebnis gehabt. Wenn ihr mit Santosh redet, sagt ihm schöne Grüße von Christian und Stefanie aus Österreich und er soll euch einen Rabatt geben!

Wenn du den Manaslu Trek machen willst findest du hier die vollständige Packliste mit Beschreibung. Grundsätzlich findet man eine sehr große Auswahl an Wanderausrüstung in Thamel. Wer jedoch Wert auf Qualität legt, sollte sich doch zuhause noch ausstatten.

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